Alles über Mäusegift

 

Die Mäusebekämpfung hat eine lange Tradition und so lassen sich deren Anfänge bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Seit den ersten Anfängen haben sich die Möglichkeiten der Mäusebekämpfung erheblich weiterentwickelt und haben sich an die neusten Ansprüche angepasst. Neben den klassischen Mausefallen wird hierbei immer öfter auch auf das Mäusegift zurückgegriffen. Vor allem im Privathaushalt stehen die Mausefallen an erster Stelle und so handelt es sich beim Mäusegift um eine Alternative, von der die Hobbyjäger nur selten Gebrauch nehmen. Immerhin haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche Wissenschaftler mit den einzelnen Möglichkeiten und Substanzen beim Mäusegift auseinandergesetzt. So kam es zu ersten Gliederungen der einzelnen Stoffe und zudem drangen die ersten Negativmeldungen in die Öffentlichkeit. Infolge dessen distanzierten sich immer mehr Menschen von der Mäusebekämpfung mit Mäusegift und auch die zahlreichen Naturschützer setzten sich für die Verwendung von Mausefallen ein.

Doch trotz der zahlreichen Entwicklungen, Untersuchungen und Statistiken gelang es den Kritikern nicht das Mäusegift komplett abzuschaffen. Bis heute findet dieses vor allem in Verbindung mit den einzelnen Profis Anwendung. Zudem muss bedacht werden, dass einzelne Stoffe, die als Mäusegift angewandt werden auch für die Menschen nicht unbedenklich sind. Zum Einsatz in der Mäusebekämpfung sind demnach nur einzelne Mittel in Deutschland zugelassen. Unter anderem ist heute das Zinkphosphid als Mäusegift erlaubt. Aber auch dieses ist nicht vollkommen unbedenklich und so sollte es  mit einer gewissen Vorsicht angewandt werden. Möchte man sich bei der Mäusebekämpfung für ein Mittel entscheiden, das recht unbedenklich und eben auch verträglich ist, sollte man sich für einen so genannten Gerinnungshemmer entscheiden. Im Gegensatz zu den anderen Mitteln ist dieser verträglicher. Zudem setzt er sich aus den gleichen Bestanteilen wie das Vitamin K1 zusammen. Hierbei handelt es sich um Stoffe, die auch im normalen Ökosystem zu finden sind. Dieses Mäusegift sorgt bei den Nagern für innere Blutungen, die letzten Endes auch zum Tod führen. Für Menschen ist dieser Stoff nur bei der Einnahme in größeren Mengen gefährlich. Allerdings muss bei Hunden und Katzen mit entsprechenden Vergiftungen gerechnet werden. Zudem kann beim Mäusegift auf verschiedenste Giftköder zurückgegriffen werden. Auch diese haben sich zu einem gängigen Mittel der Mäusebekämpfung entwickeln können. Möchte man die Mäusebekämpfung mit Mausefallen vornehmen kann zwischen den verschiedensten Formen unterschieden werden. Im Großen und Ganzen handelt es sich hierbei um lebendig fangende und tödlich fangende Fallen.

Zu den beliebtesten gehören trotz zahlreicher anderer Ausführungen die klassischen Mausefallen aus Holz. Im Gegensatz zum Mäusegift lassen sich diese als Mittel der Mäusebekämpfung wesentlich besser kontrollieren. Bei den Schlagfallen sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht in Räumen aufgestellt sind, in denen kleine Kinder krabbeln oder auch Haustiere zu finden sind. Immerhin können die Verletzungen, die diese verursachen auch für Menschen und Haustiere sehr schmerzhaft sein. Mäusegift sollte in der Regel nur in Räumen verwendet werden, die nicht dem Wohnen dienen. Immer öfter haben Experten und auch Hobbyhandwerker ganz individuelle Vorstellungen für die Mäusebekämpfung. Vor allem diese Methoden setzen sich in der Regel aus den eigenen Erfahrungen zusammen. Die Mäusebekämpfung und auch das Mäusegift werden auch in den kommenden Jahren Themen sein, die die Menschen beschäftigen.